Toyota Hilux geht unter die Mild-Hybride

Toyota, der Pionier der Hybridtechnik elektrifiziert zum ersten Mal auch den Hilux. Er erhält als erstes Fahrzeug der Marke das neue 48-Volt-System. Zudem fährt der Pick-up mit dem „Multi-Terrain Select“-System und kommt zusätzlich als ausdrucksstarkes und noch geländegängigeres Topmodell GR Sport II.

Stolz sind die Ingenieure, dass der Hilux Hybrid trotz der Elektrokomponenten nach wie vor 70 Zentimeter Wattiefe bietet. Dies wurde durch die Positionierung des Elektromotor-Generators weit oben am Motor und eine spezielle Aramid-Gewebeschicht in der Struktur des Antriebsriemens erreicht – ein Novum bei Toyota. Auch die Nutzlast bleibt trotz der Zusatztechnik in vollem Umfang erhalten. Die 48-Volt-Lithiumionen-Batterie wiegt 7,6 Kilogramm und ist unter den Rücksitzen platziert.

Leistung, Kraftstoff & Multi-Terrain System

Dank Elektrounterstützung sinkt der Normverbrauch des 204 PS starken 2,8-Liter-Diesels um bis zu fünf Prozent. Zudem konnte die Leerlaufdrehzahl von 720 Umdrehungen in der Minute auf 600 U/min gesenkt werden. Wie die übrigen Hilux lässt sich auch der nur als Doppelkabine lieferbare Mildhybrid mit HVO100-Diesel betreiben, einem nicht-fossilen Kraftstoff, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird.

Neu das Multi-Terrain Select System
Toyota Hilux Mildhybrid in Action

Neu an Bord ist das Multi-Terrain Select System (MTS). Es wird über den Fahrmodus-Auswahlschalter auf der Mittelkonsole bedient und passt die Traktion so an, dass die Manövrierfähigkeit und die Fahrstabilität unter verschiedenen Fahrbedingungen optimiert wird. Es gibt sechs Einstellungen: Sand, Mud, Rock, Dirt, Deep Snow und Auto. Im Modus Auto erfassen Sensoren im Fahrzeug die Straßenbedingungen und passen die entsprechenden Einstellungen automatisch an. Sand, Mud, Rock und Auto lassen sich im L4-Modus aktivieren, während die Modi Sand, Dirt, Mud, Deep Snow und Auto im H4-Modus eingelegt werden können.

Der Hilux GR Sport II baut auf dem Vorgängermodell auf. Zu den wesentlichen Änderungen gehören eine breitere Spur vorne und hinten, eine größere Bodenfreiheit und ein größerer Böschungswinkel, die die Geländegängigkeit des Fahrzeugs nochmals verbessern. Auch Federung und Bremsen wurden optimiert, während Geräusche und Vibrationen reduziert wurden.

Optische Ausrufezeichen setzen rot lackierte Schraubenfedern und Dämpfer hinten, rote Bremssättel, robuste schwarze Kotflügelverbreiterungen und neu gestaltete schwarze 17-Zoll-Leichtmetallräder. Diese tragen auch dazu bei, die Leistung des Fahrzeugs zu verbessern: Die große Felgenfläche reduziert den Luftwiderstand, das Zentralspeichendesign spart Gewicht ein. Darüber verfügt der GR Sport II über schwarze obere und untere Lufteinlässe im G-Mesh-Design mit klassisch gehaltenem Marken-Schriftzug aus. Auch die seitlichen Trittbretter, Außenspiegel, Türgriffe, der Aero-Sportbügel und der hintere Stoßfänger sind schwarz. Ein silberner Unterfahrschutz und „GR Sport“-Embleme runden den äußeren Auftritt ab.