Volkswagen-Konzern setzt auf neue Formen der Zusammenarbeit
Der Volkswagen-Konzern setzt auf neue Formen der Zusammenarbeit. Hierzu zählen agile Arbeitsmethoden, Pair Programming („Pairing“) und das konzernweite Wissensnetzwerk Group Connect. Immer mehr Beschäftigte im gesamten Unternehmen erproben und nutzen solche modernen Arbeitsmethoden und -instrumente.
Immer mehr Abteilungen in vielen Konzernmarken und Bereichen bei Volkswagen richten ihre Projektarbeit auf agile Prinzipien aus. Im Mittelpunkt steht der sogenannte „Less push, more pull“-Ansatz: Eigenständig organisierte Teams bearbeiten alle Projektteilschritte, während sich die Führungskräfte auf eine Definition der Ziele und die Priorisierung übergeordneter Aufgabenblöcke konzentrieren.
Pair Programming aus dem Silicon Valley
Die Volkswagen IT nutzt intensiv agile Arbeitsmethoden, vor allem in der Softwareentwicklung. Auch andere große Bereiche in den Konzernmarken, darunter die Forschung und Entwicklung, Vertrieb oder die Produktion, erproben verstärkt agile Formen der Zusammenarbeit. Beim Pair Programming („Pairing“) orientiert sich Volkswagen an der Projektarbeit von IT-Unternehmen im Silicon Valley. Im Berliner Digital Lab der Volkswagen IT arbeiten Software-Architekten, -Designer und -Entwickler nach der „Pairing“-Methode.
Sie bilden jeweils Zweier-Teams und arbeiten stets an denselben Inhalten des Projekts. Dieses Teilen von Wissen beschleunigt das Projekt, verringert Fehler und ermöglicht schnelle Anpassungen, wenn sich Kundenwünsche kurzfristig ändern. Solches Methodenwissen und Erfahrung werden nun in die IT-Kernorganisation in Wolfsburg übertragen. Auch das „Cross Pairing“, also zum Beispiel eine landes- und Zeitgrenzen übergreifende Zusammenarbeit zwischen IT-Kollegen aus Deutschland und Indien, wird verstärkt geprüft. In einem global agierenden Unternehmen wie dem Volkswagen-Konzern arbeiten Fachabteilungen und Spezialisten nicht mehr ausschließlich am Unternehmenssitz, sondern weltweit verteilt.